Wissenschaft · Erfahrung · Revision

Wissen,
das offen bleibt.

Wissenschaftlich prüfen. Erfahrungen ernst nehmen. Offen für neue Erkenntnisse bleiben.

Die AFEGA Research Group versteht Wissenschaft als das beste verfügbare Verfahren, um belastbare Erkenntnisse zu gewinnen – nicht als unfehlbare Autorität. Wir trennen wissenschaftliche Evidenz, unsere eigene Bewertung und individuelle Erfahrung. Unsicherheiten, widersprüchliche Befunde und Wissenslücken benennen wir offen.

Der beste verfügbare Kenntnisstand

Methodengebunden

Grundsätzlich revisionsoffen

Unser Wissenschaftsverständnis

Überzeugt urteilen – ohne Gewissheit vorzutäuschen.

Wissenschaft liefert keine endgültigen Wahrheiten. Sie ist ein methodengebundenes Verfahren, mit dem wir Beobachtungen prüfen, Erklärungen vergleichen und Irrtümer erkennen können.

Wissenschaftliche Erkenntnisse beschreiben den jeweils besten verfügbaren Kenntnisstand.

Neue Daten, bessere Methoden oder eine veränderte fachliche Einordnung können dazu führen, dass bisherige Bewertungen bestätigt, präzisiert, relativiert oder korrigiert werden müssen. Deshalb betrachten wir eine Bewertung nie losgelöst von ihrem konkreten Zusammenhang.

Entscheidend ist nicht allein, ob eine Studie ein positives Ergebnis berichtet. Wir prüfen unter anderem Studiendesign, Population, Substanz- oder Produktform, Dosierung, Dauer, Vergleichsgruppe, Endpunkte und methodische Grenzen. Mechanistische und klinische Evidenz bleiben getrennt: Ein biologisch überzeugender Mechanismus ist noch kein Nachweis eines gesundheitlichen Nutzens beim Menschen.

Wissenschaftliche Redlichkeit bedeutet für uns, so klar zu urteilen, wie es die Daten erlauben – und ebenso klar zu sagen, wo ihre Aussagekraft endet.
01

Wissenschaftliche Evidenz

Was wurde tatsächlich untersucht?

Daten, Methoden, untersuchte Bedingungen, Grenzen und Gegenbefunde bilden die wissenschaftliche Ausgangslage.

02

AFEGA-Bewertung

Welche Schlussfolgerung ist gerechtfertigt?

Wir gewichten die Evidenz und machen kenntlich, welche Einordnung wir daraus ableiten – und welche nicht.

03

Individuelle Erfahrung

Was nimmt ein Mensch bei sich wahr?

Persönliche Beobachtungen sind für Verträglichkeit und Urteilsbildung bedeutsam, aber kein allgemeiner Wirksamkeitsnachweis.

Diese Ebenen gehören zusammen, sind aber nicht gleichzusetzen. Studien können individuelle Reaktionen nicht vollständig vorhersagen. Einzelerfahrungen können umgekehrt nicht zeigen, ob eine Wirkung allgemein, ursächlich oder zuverlässig reproduzierbar ist.

Substanzen im Blick

Was überliefert ist. Was wissenschaftlich trägt.

Wir stellen nach und nach jede Substanz vor, die im AFEGA Anti-Aging-Shop angeboten wird. Anwendungsgeschichte, Erfahrungswissen und wissenschaftliche Erkenntnisse erscheinen dabei nebeneinander – klar unterschieden und in ihrem jeweiligen Aussagewert eingeordnet.

Wir verwechseln Offenheit nicht mit Belegtheit – und fehlende Belegtheit nicht mit Wertlosigkeit.
01

Überliefertes Wissen

Woher kommt die Idee?

Wir dokumentieren Anwendungsgeschichte, naturheilkundliche und komplementärmedizinische Konzepte, überlieferte Begründungen, dokumentierte Erfahrungen und wissenschaftliche Minderheitspositionen.

Herkunft und Status jeder Aussage bleiben sichtbar.
02

Wissenschaftliche Erkenntnis

Was lässt sich heute begründen?

Wir ordnen mechanistische, präklinische und klinische Befunde getrennt ein. Dabei benennen wir Aussagekraft, Gegenbefunde, offene Fragen, Sicherheitsaspekte und den Stand der letzten fachlichen Prüfung.

Plausibilität ist noch kein Wirksamkeitsnachweis.

Dieser Bereich befindet sich im Aufbau

Eine wachsende Bibliothek der von uns angebotenen Substanzen

Die gemeinsame Struktur ist bereits angelegt. Die einzelnen Porträts werden freigeschaltet, sobald ihre Inhalte fachlich geprüft und für die öffentliche Darstellung aufbereitet sind.

NAD⁺in Vorbereitung
NMNin Vorbereitung
NMNHin Vorbereitung
NRin Vorbereitung
ResveratrolPorträt lesen →
Spermidinin Vorbereitung
Betain / TMGin Vorbereitung
NAC & GlyNACin Vorbereitung
Fisetinin Vorbereitung
Urolithin Ain Vorbereitung
Quercetinin Vorbereitung
PQQin Vorbereitung

Wir entscheiden nicht anstelle unserer Kundinnen und Kunden, welche Perspektive sie überzeugen darf. Unsere Aufgabe ist, unterschiedliche Positionen ehrlich darzustellen, ihren Ursprung nachvollziehbar zu machen und sie klar vom gegenwärtigen Stand der wissenschaftlichen Evidenz zu unterscheiden. Wo Sicherheit oder Rechtslage Grenzen setzen, benennen wir sie.

Lifespan, HALE und Morbiditätslücke

Länger leben genügt nicht.

Zwischen 1990 und 2023 stieg die globale Lebenserwartung nach einer GBD-Analyse stärker als die Healthy Life Expectancy (HALE). Die modellierte Differenz – die Morbiditätslücke – wuchs im globalen Mittel von 8,8 auf 10,7 Jahre.

Lebenserwartung

64,673,8
Jahre · 1990 bis 2023

Healthy Life Expectancy

55,963,1
HALE in Jahren · 1990 bis 2023

Morbiditätslücke

8,810,7
+1,9 Jahre · +21,9 Prozent

Was bedeuten diese 10,7 Jahre?

Die Morbiditätslücke ist der Abstand zwischen der statistisch erwarteten gesamten Lebenszeit und den Jahren in voller Gesundheit. Für 2023 lautet die Rechnung: 73,8 Jahre Lebenserwartung minus 63,1 Jahre HALE ergeben 10,7 Jahre Morbiditätslücke.

Das sind nicht zwangsläufig 10,7 durchgehend kranke Jahre eines einzelnen Menschen, sondern ein modellierter Bevölkerungsdurchschnitt für Lebenszeit mit gesundheitlichen Einschränkungen.

Die entscheidende Einsicht: Wir haben mehr Lebenszeit gewonnen – aber die gesunden Jahre haben nicht im gleichen Tempo Schritt gehalten.

Unser Auftrag

Gesundheit, Funktionsfähigkeit und gelebte Lebenszeit zusammendenken.

Für die AFEGA Research Group bedeutet Longevity mehr als zusätzliche Lebenszeit. Uns interessiert, unter welchen biologischen, psychischen und sozialen Bedingungen Menschen möglichst lange funktionsfähig, selbstständig, geistig beweglich und handlungsfähig bleiben – und wie zusätzliche Lebenszeit persönlich sinnvoll gestaltet werden kann.

Bevölkerungskennzahlen, wissenschaftliche Befunde, biologische Messwerte und individuelle Erfahrungen werden dabei sorgfältig unterschieden.

Eigene AFEGA-Darstellung nach Hay et al. (2026), Global Burden of Disease Study 2023. Die Werte sind modellierte globale Populationsschätzungen und keine Vorhersage für einzelne Menschen.

Primärpublikation öffnen ↗

Grundlagenbeitrag in Vorbereitung

Lifespan, Healthspan und Morbiditätslücke

Menschen leben weltweit länger. Doch entwickeln sich die gesunden Jahre im gleichen Tempo? Wir erläutern, was die Morbiditätslücke tatsächlich misst, was sie nicht über den einzelnen Menschen aussagt und warum gesundes Altern mehr umfasst als die Abwesenheit von Krankheit.

AFEGA Scientific Knowledge System

Drei Evidenzstufen. Eine klare Sprache.

ASKS ist die wissenschaftliche Wissensbasis der AFEGA Research Group. Die Einstufung beschreibt die Stärke der wissenschaftlichen Evidenz – nicht die Intensität unserer Hoffnung.

01

Wissenschaftlich gut belegt

Belastbare und insgesamt konsistente Evidenz

Die Aussage wird durch tragfähige wissenschaftliche Befunde gestützt. Auch hier bleiben untersuchte Populationen, Bedingungen und Grenzen sichtbar.

02

Biologisch plausibel

Gute mechanistische Gründe, klinische Bedeutung offen

Mechanistische oder präklinische Befunde können eine Hypothese stützen. Sie sind noch kein Nachweis eines gesundheitlichen Nutzens beim Menschen.

03

Experimentell beziehungsweise unzureichend belegt

Interessante Signale, keine belastbare Schlussfolgerung

Frühe Ansätze, kleine Studien oder widersprüchliche Befunde bleiben Forschungsfragen – nicht Versprechen.

Unsere Arbeitsfelder

Wissenschaftlich denken. Praktisch verantwortlich handeln.

Entwicklung & Qualität

Qualität ist eine nachvollziehbare Kette – kein Etikett.

  1. 01

    Wissenschaftliche FrageWas ist plausibel – und was klinisch belegt?

  2. 02

    Rohstoff & RezepturIdentität, Reinheit, Dosierung und technologische Anforderungen.

  3. 03

    Herstellung & AbfüllungSpezialisierte Partner und klar abgegrenzte Verantwortung.

  4. 04

    Analytik & InformationNachweise und eine sachliche Beschreibung der tatsächlichen Aussagekraft.

Verantwortung entlang der Kette

Vom wissenschaftlichen Urteil bis zur Produktinformation.

Produkte sind für uns keine losgelösten Handelsobjekte. Wissenschaftliche Bewertung, produktspezifische Nachweise und regulatorische Veröffentlichbarkeit bleiben getrennte Prüfaufgaben.

Nachweise bleiben produktspezifisch

Eine Rohstoffanalyse ist nicht automatisch eine Analyse des fertigen Produkts. Aussagen gelten nur für den tatsächlich geprüften Geltungsbereich.

Sicherheit bleibt kontextbezogen

„Gut vertragen“ bezieht sich auf untersuchte Population, Dosis und Dauer – nicht automatisch auf jede Person und jede Anwendung.

Interessen bleiben sichtbar

Wirtschaftliche Produktinteressen und wissenschaftliche Einordnung werden nicht miteinander vermischt.

Projekte & Studien

Forschung bedeutet auch, Erwartungen zu korrigieren.

Eigene Projekte dokumentieren wir nicht nur dann, wenn Ergebnisse den ursprünglichen Erwartungen entsprechen.

Explorative Humanstudie · abgeschlossen

epiAge
26vollständig auswertbare Fälle

Im Gesamtdatensatz ließ sich kein durchschnittlicher Effekt von NMN auf das mit dem damaligen epiAge-Test gemessene biologische Alter erkennen.

Offene Projektdokumentation

Die NMN-epiAge-Studie

Die Studie konnte die Forschungsfrage nicht belastbar beantworten. Aus den vorliegenden Daten ergibt sich kein Nachweis für eine verjüngende oder altersverlangsamende Wirkung von NMN.

01

ErgebnisKein erkennbarer durchschnittlicher Effekt im vorliegenden Gesamtdatensatz.

02

GrenzenKleine Fallzahl und pandemiebedingte Störungen schränken die Interpretation erheblich ein.

03

LerngewinnStudiendesign, Datenerhebung und transparente Kommunikation sind selbst Teil des Erkenntnisprozesses.

Ausführliche Projektdokumentation lesen →
AFEGAResearch Group

Wissen im Gespräch

AFEGA auf YouTube

Wissenschaft, die man sehen und hören kann.

Unser YouTube-Kanal ergänzt die schriftliche Arbeit der Research Group: mit verständlichen Erklärvideos zur Biologie des Alterns, kritischen Beiträgen zu Nahrungsergänzungsmitteln und Produktqualität sowie ausführlicheren Gesprächen.

Manche Zusammenhänge erschließen sich im gesprochenen Wort anders als in einer schriftlichen wissenschaftlichen Darstellung. Deshalb nutzen wir Videos auch für Hintergründe, persönliche Perspektiven und Fragen, die über einzelne Stoffe oder Studien hinausführen.

Biologie des AlternsSupplements & QualitätGespräche & Perspektiven

Psychologie des langen Lebens

Zusätzliche Jahre sind eine Möglichkeit – keine fertige Antwort.

Die statistische Morbiditätslücke beschreibt modellierte Jahre mit gesundheitlichen Einschränkungen im Bevölkerungsdurchschnitt. Sie sagt nicht, wie ein einzelner Mensch diese Zeit erlebt, welche Fähigkeiten erhalten bleiben oder ob das eigene Leben als erfüllt und sinnvoll empfunden wird.

Krankheit, Behinderung und Unterstützungsbedarf machen ein Leben nicht automatisch schlecht oder weniger wertvoll. Die Psychologie des langen Lebens richtet den Blick deshalb auf Entwicklung, Identität, Anpassungsfähigkeit, Beziehungen, Übergänge und Sinn.

„Es geht nicht nur darum, dem Leben mehr Jahre zu geben – sondern den Jahren mehr Entwicklung.“
01

Entwicklung

Wie bleiben Neugier, Lernfähigkeit und innere Beweglichkeit möglich?

02

Identität

Was trägt durch die Zeit – und was darf sich verändern?

03

Übergänge

Wie können Abschiede, Brüche und Neuanfänge bewohnt werden?

04

Sinn & Endlichkeit

Was gibt zusätzlicher Lebenszeit Bedeutung und Richtung?

Unsere Herkunft

Am Anfang stand nicht der AFEGA Anti-Aging-Shop.Am Anfang stand eine Studie.

Der von uns betriebene AFEGA Anti-Aging-Shop entstand aus einer konkreten Forschungsfrage: Lässt sich eine längerfristige Einnahme von NMN im damaligen epiAge-Test abbilden?

01
Die geplante Studie

NMN und zwei epiAge-Tests pro teilnehmender Person waren damals so teuer, dass wir sie einer größeren Stichprobe nicht vollständig kostenlos bereitstellen konnten.

02
Die Finanzierungsidee

Daraus entstand die Idee, NMN selbst anzubieten. Kundinnen und Kunden des neu gegründeten Shops sollten zugleich zu deutlich vergünstigten Bedingungen an der Studie teilnehmen können.

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Vom Finanzierungsweg zur praktischen Umsetzung

So wurde der Shop zum Finanzierungsweg für Forschung und Produktentwicklung. Allein 2020 konnten aus seinen Einnahmen mehr als 60.000 Euro dafür bereitgestellt werden. Heute ist er zusätzlich ein Ort praktischer Produktentwicklung und des Vertriebs.

Zum AFEGA Anti-Aging-Shop →

Über die AFEGA Research Group

Privat finanziert. Interdisziplinär. Unabhängig im Urteil.

Die AFEGA Research Group verbindet wissenschaftliche Aufklärung, eigene Forschungsprojekte, Produktentwicklung und die Psychologie des langen Lebens. Im Mittelpunkt steht nicht institutionelle Selbstdarstellung, sondern die faire Einordnung dessen, was bekannt, plausibel und noch offen ist.

01

Interdisziplinär arbeitenBiologie, Medizin, Pharmazie, Physik, Psychologie, Mathematik und statistische Auswertung ergänzen einander.

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Vertraulichkeit schützenDas fachliche Netzwerk bleibt grundsätzlich vertraulich. Öffentlich sichtbar sind Verantwortung und aggregierte Kompetenz.

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Bewertungen überprüfenRelevante neue Evidenz führt zu einer erneuten wissenschaftlichen Prüfung und, wenn nötig, zu einer veränderten Einordnung.

04

Wissenschaft und wirtschaftliches Interesse trennenDie Research Group ordnet Evidenz ein; der Shop entwickelt und vertreibt Produkte. Diese Rollen werden transparent auseinandergehalten.

Kontakt: arg@afega.eu →

Häufige Fragen

Wissenschaft und persönliche Erfahrung

Zwei Erkenntniswege, unterschiedliche Aussagekraft – und kein Grund, sie gegeneinander auszuspielen.

01Soll ich wissenschaftlichen Studien oder meinen eigenen Erfahrungen vertrauen?

Diese Frage ist kein Entweder-oder. Wissenschaftliche Studien und persönliche Erfahrungen beantworten unterschiedliche Fragen.

Studien helfen zu beurteilen, ob eine Wirkung unter kontrollierten Bedingungen beobachtet wurde, wie belastbar ein Befund ist, wie groß ein möglicher Nutzen ausfällt und welche Risiken bekannt sind. Sie liefern Wahrscheinlichkeitsaussagen für untersuchte Gruppen, können aber nicht jede Reaktion eines einzelnen Menschen vollständig vorhersagen.

Ihre eigenen Beobachtungen sind besonders wichtig, wenn es um Ihre persönliche Verträglichkeit und wahrgenommene Veränderungen geht. Eine solche Erfahrung kann für Ihre individuelle Entscheidung bedeutsam sein. Sie beweist jedoch nicht automatisch, dass die Veränderung durch ein bestimmtes Präparat verursacht wurde oder bei anderen Menschen ebenso eintreten würde.

Sinnvoll ist deshalb, beide Ebenen miteinander zu verbinden: Nutzen Sie wissenschaftliche Erkenntnisse für die allgemeine Einschätzung von Wirksamkeit, Plausibilität und Sicherheit – und beobachten Sie aufmerksam, wie Sie selbst reagieren. Bei unerwünschten Reaktionen, Sicherheitssignalen, Kontraindikationen oder möglichen Wechselwirkungen ersetzt eine positive persönliche Erfahrung keine fachliche Beurteilung.

02Warum können sich wissenschaftliche Bewertungen verändern?

Wissenschaftliche Erkenntnisse sind methodengebunden und revisionsoffen. Neue Daten, bessere Messverfahren, größere Studien oder eine veränderte fachliche Einordnung können frühere Bewertungen bestätigen, präzisieren, relativieren oder korrigieren. Eine begründete Neubewertung ist kein Versagen von Wissenschaft, sondern Teil ihrer Funktionsweise.

03Wie geht AFEGA mit widersprüchlichen Studien um?

Wir zählen Studien nicht einfach. Wir gewichten sie nach Studiendesign, Population, Dosis, Dauer, Endpunkten, methodischen Grenzen und Übertragbarkeit. Positive, negative und widersprüchliche Befunde werden nicht geglättet. Wir benennen, welche Erklärung nach dem verfügbaren Kenntnisstand am besten trägt – und wo eine belastbare Entscheidung noch nicht möglich ist.

04Sind Erfahrungsberichte wissenschaftlich wertlos?

Nein. Erfahrungsberichte können wichtige Hinweise auf individuelle Verträglichkeit, unerwünschte Reaktionen oder subjektiv wahrgenommene Veränderungen geben. Sie sind jedoch kein wissenschaftlicher Wirksamkeitsnachweis, weil Erwartungseffekte, natürliche Schwankungen, gleichzeitig vorgenommene Veränderungen und andere Einflüsse nicht kontrolliert sind.

Unser wissenschaftlicher Leitsatz

Wissenschaftlich prüfen.
Erfahrungen ernst nehmen.
Offen für neue Erkenntnisse bleiben.
Mit uns ins Gespräch kommen →